Номер 15, страница 64 - гдз по немецкому языку 8 класс учебник Бим, Садомова

Немецкий язык (Deutsch), 8 класс учебник (lehrbuch), авторы: Бим Инесса Львовна (Bim I), Садомова Людмила Васильевна (Sadomova L), Крылова Жанета Яковлевна (Krylowa Schaneta), Санникова Лидия Михайловна (Sannikova L), Картова Алима Султановна, Чернявская Людмила Александровна, издательство Просвещение, Москва, 2023, жёлтого цвета

Авторы: Бим И. Л., Садомова Л. В., Крылова Ж. Я., Санникова Л. М., Картова А. С., Чернявская Л. А.

Тип: lehrbuch (учебник)

Издательство: Просвещение

Год издания: 2023 - 2026

Цвет обложки: жёлтый с замком

ISBN: 978-5-09-102419-7

Допущено Министерством просвещения Российской Федерации

Kapitel II. Aber jetzt ist schon längst wieder Schule!. Lesen macht klug - номер 15, страница 64.

№15 (с. 64)
Условие. №15 (с. 64)
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15 Hier ist eine Erzählung von Irene Strothmann.

a) Lest den ersten Teil dieser Erzählung und versucht das Wichtigste zu verstehen. Merkt euch aber zuerst die neuen Wörter.

der Flur — прихожая, холл

die Tür zuknallen — громко хлопнуть дверью

gähnen — зевать

mühsam herauspressen — с трудом выдавить из себя

eingequetscht — в тесноте

überholen — перегонять

der Witzbold — остряк

erstarren — замереть, одеревенеть

anglotzen — уставиться на кого-либо

Jenny & Sebastian

Irene Strothmann

(leicht gekürzt)

Sie begegneten sich zwanzig Minuten vor acht auf dem Flur. Jenny, wie immer im Eiltempo, knallte die Wohnungstür hinter sich zu und stürzte zum Fahrstuhl. Hektisch drückte sie auf den Knopf. Sebastian aus der Wohnung gegenüber sah auch nicht ausgeschlafener aus. Er gähnte ausdauernd wie ein Nilpferd und schloss dann ganz gemächlich die Wohnungstür zweimal ab.

Einmal hätte gereicht, dachte Jenny, dafür hätte er sich lieber kämmen können. Jenny und Sebastian kannten sich schon länger, hatten aber bisher kaum mehr als ein paar Worte miteinander gewechselt. Jenny fand Jungen blöd, und Sebastian dachte genau dasselbe über Mädchen. In der 8c der Gesamtschule, die beide besuchten, waren fast alle Jungen und Mädchen dieser Meinung.

„Morgen“, presste Sebastian mühsam heraus.

Jenny murmelte etwas Unverständliches, drehte sich um und sprang die Treppen zum Ausgang hinunter. Sie hatte keine Lust, mit Sebastian eingequetscht im Fahrstuhl zu stehen – dann lieber neun Stockwerke zu Fuß!

Eine Minute nach acht überholte sie Frau Janssen, die immer pünktliche Klassenlehrerin, kurz vor dem Klassenraum.

Sebastian saß schon seit zwei Minuten auf seinem Platz und quatschte mit Tim, seinem Nachbarn. Er konnte es nicht leiden, zu spät zu kommen, dachte Jenny und setzte sich außer Atem auf ihren Platz.

„Wenn ich die Tafel aufklappe“, begann Frau Janssen, „dann seht ihr die Zeichnung eines vollständigen Skeletts. Als Erstes wollen wir die Knochen benennen!“ Sie klappte die Tafel auf und erstarrte. Jenny erstarrte auch und glotzte Sebastian an. Der war ebenfalls erstarrt. Das Skelett war zwar da, aber irgendein Witzbold hatte zusätzlich ein knallrotes Herz dazu gemalt. Genau an der richtigen Stelle, mit dem Namen von Jenny und Sebastian.

„So ein Quatsch“, schrie Sebastian, der sich als Erster von der Überraschung erholte. Er stürmte wütend nach vorn und griff nach dem Schwamm. Aber er war nicht schnell genug. Vor ihm erreichte Jenny die Tafel und wischte mit ihrem linken Jackenärmel quer über das Geschmiere. Das war ja absolut lächerlich!

Irgendjemand in der Klasse lachte laut, und dann gingen die blöden Sprüche los: „Guck mal, unser neues Liebespaar!“ Frau Janssen hatte allerhand zu tun, um alle zu beruhigen. In den nächsten Tagen gingen sich Sebastian und Jenny aus dem Weg. Jenny ging morgens etwas früher los, um Sebastian nicht am Fahrstuhl zu begegnen, und Sebastian dafür etwas später. Und dann – es war der Mittwoch darauf – standen sie beide gleichzeitig nach der Schule vor der Fahrstuhltür ihres Wohnhauses. Er war zuerst da und hatte den Knopf schon gedrückt, als sie durch die Eingangstür kam. Sie wendete sich sofort der Treppe zu – aber neun Stockwerke bergauf? Jenny blieb stehen. „So ein Zufall, nimmst du mich mit?“, lachte sie etwas verlegen.

„Aber klar“, sagte Sebastian. Der Fahrstuhl fuhr sanft an. Jenny betrachtete aufmerksam ihre Fingernägel, und Sebastian kramte in den Taschen seiner neuen Fliegerjacke herum, als suchte er etwas Bestimmtes. Zwischen dem sechsten und siebten Stockwerk gab es einen Ruck. Der Fahrstuhl schaukelte noch einmal kräftig, dann war Ruhe.

„Verdammter Mist“, murmelte Sebastian und bearbeitete den Knopf der neunten Etage.

„Wir sitzen fest!“

Beide schwiegen beklommen und warteten, ob noch irgendetwas passierte. Es passierte nichts.

„Hoffentlich dauert das nicht zu lange“, sagte sie, „mein Hund müsste jetzt dringend mal raus.“

„Um deinen Hund habe ich dich immer beneidet. Ich hätte zu gerne einen, aber meine Eltern erlauben das nicht.“ Es entstand wieder eine Pause. Sie betrachtete ihn verstohlen von der Seite. Das klang ja direkt menschlich. Wenn er sonst mit anderen aus der Klasse zusammen war, gab es nur blöde Sprüche. „Du kannst ja mal mitkommen oder wenn dir das peinlich ist, kannst du ihn dir ruhig ausleihen, ja?“ Er sah sie überrascht an. Das hatte er nicht erwartet. Sie schien wirklich nett. In den Schulpause war sie ganz anders – da ließ sie an keinem Jungen ein gutes Haar. „Wie lange willst du das noch machen?“, fragte sie. „Was machen?“ „Na, mich ansehen!“ Er spürte, dass er ganz langsam rot wurde und nichts dagegen tun konnte.

b) Sagt kurz, wovon und von wem hier die Rede ist.

c) Lest bitte den Text noch einmal und findet die Antworten auf die Fragen.

Wo trafen sich Jenny und Sebastian jeden Morgen?

Warum wechselten sie kaum ein paar Worte miteinander, obwohl sie in derselben Klasse lernten?

Was sahen die Schüler, als die Lehrerin die Tafel aufgeklappt hatte?

Was machte Sebastian, als er das Skelett mit dem roten Herzen an der Tafel sah?

Wie reagierten darauf die Mitschüler von Jenny und Sebastian?

Was geschah mit dem Fahrstuhl, als Jenny und Sebastian damit fuhren?

Worüber sprachen Jenny und Sebastian im Fahrstuhl?

d) Wie ging es weiter? Was meint ihr?

e) Lest, was wirklich passiert ist, und vergleicht es mit euren Vermutungen1.

Sie drückte auf den Alarmknopf. Vielleicht deswegen – das kann bis heute keiner sagen – ging zuerst das Licht aus, und es wurde stockfinster. Bevor Jenny oder Sebastian etwas dazu sagen konnten, fiel der Fahrstuhl wie ein Stein in die Tiefe. Vielleicht nur zwei oder drei Meter, dann hielt er mit einem erneuten, gewaltigen Ruck an. Beide stürzten auf den Boden, und Jenny schrie auf, weil sie sich die Hand verstauchte. Dann war atemlose Stille.

„Hast du dir wehgetan?“ „Die linke Hand – aber es ist nicht so schlimm“, sagte Jenny tapfer. Ganz vorsichtig tastete er nach ihrer Hand und hielt sie fest.

So saßen sie eine Ewigkeit, ohne ein Wort zu sprechen, im Dunkeln.

„Wieder das Relais!“, dröhnte plötzlich von oben die Stimme vom Hausmeister, dann knallte etwas, das Licht ging an, und der Fahrstuhl surrte nach oben. Später wusste Sebastian nicht, was danach passierte.

Am nächsten Morgen sahen sie sich erst in der Schule. Sebastian saß schon und beobachtete unauffällig die Klassentür, als sie hereinkam. Jenny sah sofort zu ihm herüber, aber nur ganz kurz, dann ging sie schnell zu ihrem Platz und packte das Mathematikbuch aus.

Komisch, dachte Sebastian, wir haben doch jetzt Biologie.

„Warum hast du denn deine Deutschsachen auf dem Tisch?“, hörte er Tim fragen, „wir haben doch jetzt Geschichte!“ Sebastian wurde wieder knallrot. Die letzte Unterrichtsstunde – Englisch – war wie immer einschläfernd langweilig. Sebastian überlegte die ganze Zeit, wie er es einrichten konnte, dass er und Jenny gleichzeitig den Fahrstuhl betraten, ohne dass man sie zusammen auf der Straße sah. Rein zufällig musste das aussehen. Es klingelte zum Schulschluss, Sebastian sprang auf.

„Sebastian, stop. Please, wait a moment!“, hörte er die schneidende Stimme von Frau Bindemann, der Englischlehrerin. „Wir müssen uns uns noch kurz über deine fehlenden Hausaufgaben in dieser Woche unterhalten!“

Sie redete und redete. Sebastian bekam nur Wortfetzen mit und sah, wie Jenny den Klassenraum verließ. Sie drehte sich nicht um – aber ging sie nicht betont langsam?

Als Sebastian endlich das Schulgebäude verlassen konnte, hatte er kaum noch Hoffnung, Jenny zu erreichen.

Von weitem sah er, dass Jenny im Haus verschwand. Keine Chance, dachte er enttäuscht, wenn ich beim Fahrstuhl bin, ist sie längst oben. Er ging langsam weiter. Er stieß die Haustür auf. Jenny kniete vor dem Fahrstuhl, inmitten der vielen Hefte und Bücher ihrer ausgekippten Schultasche. Dabei sah sie ihn an – wartend, etwas unsicher, und – wie ihm schien – mit einer leichten Röte im Gesicht.

knien — стоять на коленях

f) Lest, wenn nötig, den Text noch einmal und ordnet die Sätze einander zu. Macht das im extra Heft.

1. Jenny drückte auf den Alarmknopf,

A.fiel der Fahrstuhl in die Tiefe.

2. Bevor Jenny oder Sebastian etwas dazu sagen konnten, ...

B.weil sie sich die Hand verletzte.

3. Jenny schrie auf, ...

C.und beobachtete die Klassentür.

4. Am nächsten Morgen saß Sebastian in der Klasse ...

D.wie Jenny den Klassenraum verließ.

5. Sebastian sah, ...

E.Jenny vor dem Fahrstuhl inmitten der vielen Bücher und Hefte kniete.

6. Er stieß die Haustür auf und sah, dass ...

F.aber da ging das Licht aus und – es wurde dunkel.

1 2 3 4 5 6
... ... ... ... ... ...

g) Wie hat euch die Geschichte gefallen? Was könnt ihr über Jenny und Sebastian sagen?

Решение. №15 (с. 64)
Немецкий язык (Deutsch), 8 класс учебник (lehrbuch), авторы: Бим Инесса Львовна (Bim I), Садомова Людмила Васильевна (Sadomova L), Крылова Жанета Яковлевна (Krylowa Schaneta), Санникова Лидия Михайловна (Sannikova L), Картова Алима Султановна, Чернявская Людмила Александровна, издательство Просвещение, Москва, 2023, жёлтого цвета, страница 64, номер 15, Решение
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Решение 2. №15 (с. 64)

Где Дженни и Себастьян встречались каждое утро?

Ответ:

Jenny und Sebastian trafen sich jeden Morgen auf dem Flur ihres Wohnhauses, vor dem Fahrstuhl.

Дженни и Себастьян встречались каждое утро в коридоре своего жилого дома, перед лифтом.

Почему они почти не обменивались словами, хотя учились в одном классе?

Ответ:

Sie wechselten kaum ein paar Worte, weil Jenny Jungen blöd fand und Sebastian dasselbe über Mädchen dachte.

Они почти не обменивались словами, потому что Дженни считала парней глупыми, а Себастьян думал то же самое о девочках.

Что увидели ученики, когда учительница открыла доску?

Ответ:

Als die Lehrerin die Tafel aufklappte, sahen die Schüler ein Skelett, dem ein Witzbold ein knallrotes Herz mit den Namen von Jenny und Sebastian gemalt hatte.

Когда учительница открыла доску, ученики увидели скелет, которому какой-то шутник пририсовал ярко-красное сердце с именами Дженни и Себастьяна.

Что сделал Себастьян, когда увидел скелет с красным сердцем на доске?

Ответ:

Sebastian schrie "So ein Quatsch", stürmte wütend nach vorn und wollte das Bild mit einem Schwamm wegwischen, aber Jenny war schneller.

Себастьян закричал: «Что за ерунда!», яростно бросился вперед и хотел стереть рисунок губкой, но Дженни оказалась быстрее.

Как на это отреагировали одноклассники Дженни и Себастьяна?

Ответ:

Die Mitschüler lachten laut und machten blöde Sprüche wie: "Guck mal, unser neues Liebespaar!".

Одноклассники громко смеялись и отпускали глупые шуточки, вроде: «Смотрите, наша новая влюбленная парочка!».

Что случилось с лифтом, когда Дженни и Себастьян в нем ехали?

Ответ:

Der Fahrstuhl ruckelte zwischen dem sechsten und siebten Stockwerk und blieb stecken.

Лифт дернулся между шестым и седьмым этажами и застрял.

О чем говорили Дженни и Себастьян в лифте?

Ответ:

Sie sprachen über Jennys Hund. Sebastian beneidete sie darum, einen Hund zu haben, und Jenny schlug vor, dass er mit ihr Gassi gehen oder den Hund ausleihen könne.

Они говорили о собаке Дженни. Себастьян завидовал ей, что у нее есть собака, и Дженни предложила ему погулять с ней или взять собаку на время.

d) Как все пошло дальше? Что вы думаете?

Ответ:

Ich meine, sie werden Freunde werden. Vielleicht werden sie zusammen mit dem Hund spazieren gehen und mehr Zeit miteinander verbringen.

Я думаю, они станут друзьями. Возможно, они будут вместе гулять с собакой и проводить больше времени друг с другом.

f) Прочитайте текст еще раз, если необходимо, и сопоставьте предложения. Сделайте это в отдельной тетради.

Ответ:

1 2 3 4 5 6
F A B C D E

g) Как вам понравился рассказ? Что вы можете сказать о Дженни и Себастьяне?

Ответ:

Die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist interessant und ein bisschen lustig. Jenny und Sebastian scheinen zuerst sehr verschieden zu sein, aber sie haben vielleicht mehr gemeinsam, als sie denken. Sie sind normale Teenager, die sich am Anfang nicht mögen, aber durch eine gemeinsame schwierige Situation zueinander finden.

Мне понравился этот рассказ. Он интересный и немного забавный. Дженни и Себастьян сначала кажутся очень разными, но, возможно, у них больше общего, чем они думают. Они обычные подростки, которые сначала не нравятся друг другу, но находят общий язык, попав в сложную ситуацию.

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