Номер 6, страница 123 - гдз по немецкому языку 10 класс (horizonte) учебник Аверин, Бажанов

Немецкий язык (Deutsch), 10 класс учебник (lehrbuch), авторы: Аверин Михаил Михайлович (Awerin М), Бажанов Александр Евгеньевич, Фурманова София Львовна, Джин Фридерике (Jin Friederike), Рорман Лутц (Rohrmann Lutz), Михалак Магдалена (Michalak Magdalena), Фосс Уте (Voß Ute), издательство Просвещение, Москва, 2019

Авторы: Аверин М. М., Бажанов А. Е., Фурманова С. Л., Джин Ф., Рорман Л., Михалак М., Фосс У.

Тип: lehrbuch (учебник)

Серия: horizonte (Горизонты)

Издательство: Просвещение, Cornelsen

Год издания: 2019 - 2026

Уровень обучения: базовый и углублённый

Цвет обложки: фиолетовый, голубой

ISBN: 978-5-09-103585-8 (2023)

Допущено Министерством просвещения Российской Федерации

Второй иностранный язык

14. Schweizer Impressionen - номер 6, страница 123.

№6 (с. 123)
Условие. №6 (с. 123)
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Немецкий язык (Deutsch), 10 класс учебник (lehrbuch), авторы: Аверин Михаил Михайлович (Awerin М), Бажанов Александр Евгеньевич, Фурманова София Львовна, Джин Фридерике (Jin Friederike), Рорман Лутц (Rohrmann Lutz), Михалак Магдалена (Michalak Magdalena), Фосс Уте (Voß Ute), издательство Просвещение, Москва, 2019, страница 123, номер 6, Условие
Немецкий язык (Deutsch), 10 класс учебник (lehrbuch), авторы: Аверин Михаил Михайлович (Awerin М), Бажанов Александр Евгеньевич, Фурманова София Львовна, Джин Фридерике (Jin Friederike), Рорман Лутц (Rohrmann Lutz), Михалак Магдалена (Michalak Magdalena), Фосс Уте (Voß Ute), издательство Просвещение, Москва, 2019, страница 123, номер 6, Условие (продолжение 2)
Немецкий язык (Deutsch), 10 класс учебник (lehrbuch), авторы: Аверин Михаил Михайлович (Awerin М), Бажанов Александр Евгеньевич, Фурманова София Львовна, Джин Фридерике (Jin Friederike), Рорман Лутц (Rohrmann Lutz), Михалак Магдалена (Michalak Magdalena), Фосс Уте (Voß Ute), издательство Просвещение, Москва, 2019, страница 123, номер 6, Условие (продолжение 3)

6 Eine Geschichte

a Lesen Sie die Überschrift, sehen Sie sich die Bilder an und sammeln Sie Vermutungen, worum es in der Geschichte gehen könnte. Lesen Sie dann den Text.

Wie die Berge in die Schweiz kamen

Früher war die Schweiz eines der flachsten Länder der Welt. Zwar war das ganze Land voller Sesselbahnen und Skilifte, aber sie führten alle geradeaus. Die Bergstationen waren nicht höher als die Talstationen, und wenn die Leute ausstiegen, wussten sie nicht recht, was tun. „Man sieht hier auch nicht weiter“, sagten sie und fuhren ratlos wieder zurück. Skis und Schlitten versorgten sie zuhinterst in ihren Kellern. „Was uns fehlt“, sagten sie zueinander, „sind die Berge.“ Einmal nun wanderte ein kluger Schweizer nach Holland. Matter hieß er, Benedikt Matter. Was er dort sah, erstaunte ihn. Das ganze Land war voller Berge, aber es gab weder Skis noch Schlitten und schon gar nicht Sesselbahnen oder Skilifte. Im Winter stiegen die Holländer zu Fuß auf die verschneiten Gipfel und fuhren in ihren Holzpantoffeln wieder hinunter. Aber nach einem Mal hatten sie genug. Die Pantoffeln füllten sich rasch mit Schnee und sie bekamen nasse Füße. „Es ist so mühsam“, sagten die Holländer zueinander. „Was uns hier fehlt, ist flaches Land.“ Benedikt Matter horchte auf. „Was würdet ihr denn mit dem flachen Land tun?“, fragte er die Holländer. „Tulpen pflanzen!“, riefen sie sofort, „das gibt nicht viel zu tun!“ „Das trifft sich gut“, sagte Benedikt Matter, „in der Schweiz gibt es fast nur Tulpen. Wir wissen kaum, wohin damit.“

Da beschlossen die Holländer, ihre Berge mit den Schweizern gegen Tulpen zu tauschen. Die Schweizer begannen nun alle ihre Tulpenzwiebeln in Kisten zu packen und nach Holland zu schicken. Mit den Bergen war es etwas schwieriger. Da erinnerte sich Benedikt Matter an das alte Sprichwort „Der Glaube versetzt Berge“. „Wir müssen es nur glauben“, sagte er, „dann passiert es auch.“ Nun gingen alle Schweizer und Holländer einen Tag lang in die Kirche und glaubten ganz fest, dass die Berge von Holland in die Schweiz kämen, und siehe da, in Holland knirschte und krachte es, ein Berg nach dem anderen riss sich vom Boden los, flog in die Schweiz und ließ sich dort nieder. Endlich führten die Schweizer Bergbahnen und Skilifte in die Höhe, man hatte oben eine wunderbare Aussicht auf andere Berge und konnte mit den Skiern hinunterfahren und jetzt kamen die Leute von weit her, um hier Ferien zu machen. Die Holländer aber brauchten sich nicht mehr mit den Bergen abzumühen, denn nun war bei ihnen alles flach geworden, und sie pflanzten überall Tulpen und verkauften sie in die ganze Welt. So waren sie beide zufrieden, die Holländer und die Schweizer, und weil der Mann, dem das alles in den Sinn gekommen war, Benedikt Matter hieß, nannte man den schönsten Berg in der Schweiz zu seinen Ehren das MATTERHORN.

Franz Hohler

b Beantworten Sie die Fragen.

Welches Problem hatten die Schweizer und die Holländer?

Was haben die Schweizer und die Holländer getauscht?

Was bedeutet der Satz „Der Glaube versetzt Berge“?

c Bestimmen Sie, ob folgende Aussagen richtig (r), falsch (f) sind oder der Text dazu nichts sagt (—). Schreiben Sie in Ihr Heft.

1. Skis und Schlitten haben die Schweizer anfangs in ihren Kellern aufbewahrt, weil es keinen Schnee gab.

2. Die Holländer konnten ihre Berge nicht richtig genießen.

3. Auf die Idee, Berge gegen Tulpen zu tauschen, ist Benedikt Matter gekommen.

4. Beide Völker hatten es schwer, den Plan „Tulpen gegen Berge“ zu erfüllen.

5. Benedikt Matter kannte viele Sprichwörter.

6. Nach einer eintägigen Kirchenmesse setzten sich die Berge in Holland in Bewegung.

7. Der schönste Berg in der Schweiz trägt den Namen von Benedikt Matter.

d Schreiben Sie einen Text (etwa 150 Wörter) in Ihr Heft: Wenn der Glaube Berge versetzen könnte, was würden Sie gerne „versetzen“ und warum?

Projekt: Schweizer Regionen und Städte/Typische Schweizer Produkte/Ihre Region für die Touristen aus der Schweiz

• Bereiten Sie eine Präsentation über Ihre Region für Touristen aus der Schweiz vor. Berichten Sie über Menschen, Sprache, Kultur, wirtschaftliche Aktivitäten, sehenswerte Orte und typische Produkte, die in Ihrer Region hergestellt werden.

• Entwerfen Sie einen Aufenthaltsplan für etwa eine Woche für Touristen aus der Schweiz. Überlegen Sie sich alle Orte, die Sie Ihren Gästen zeigen werden.

Über Eindrücke von der Schweiz sprechen

Wenn ich an die Schweiz denke, dann fällt mir zuerst die wunderbare Landschaft ein.

Jenseits der Alpen liegt das Tessin.

Vielleicht ist für mich am wichtigsten, dass die Schweiz so multikulturell ist.

Das ist für mich ein Wunder.

Das System der Volksabstimmungen ist einmalig.

Wir können viel konkreter in der Politik mitbestimmen als woanders.

Es geht oft ums Geld in der Schweiz.

Die Eisenbahn ist etwas ganz Besonderes.

Wenn Sie ein bisschen Glück haben, dann ist das eine unvergessliche Bahnreise.

Über Mehrsprachigkeit sprechen/schreiben

Die Schweiz ist offiziell viersprachig, aber ...

Wenn man in der Deutschschweiz lebt und nur Hochdeutsch kann, dann hat man ein Problem.

Die Vielfalt der Sprachen ist einerseits ein Vorteil, aber andererseits ...

Obwohl die meisten Schweizer Hochdeutsch verstehen, sprechen sie es privat nur selten.

Nützliche Ausdrücke

diesseits/jenseits der Grenze liegen

unterhalb/oberhalb des Dorfes liegen

auf den Gipfel steigen

Das trifft sich gut.

nicht wissen, wohin damit

eine wunderbare Aussicht haben

etwas ist zu mühsam

Grammatik: kurz und bündig

Präpositionen

diesseits/jenseits + GenitivDas Matterhorn liegt diesseits und jenseits der Grenze.
oberhalb/unterhalb + GenitivDie Hütte liegt oberhalb des Dorfes und 200 Meter
unterhalb des Gipfels.
gegenüber + DativDas Hotel ist gegenüber dem Bahnhof.

Diese Wörter werden auch adverbial gebraucht.

Das Hotel liegt auf der rechten Seite und gegenüber ist der Bahnhof.

Der Ort liegt 1 500 Meter hoch und 200 Meter oberhalb liegt die Hütte.

entlang + AkkusativGehen Sie den Weg entlang.
an (+ D) + entlangGehen Sie an der Straße entlang.
entlang + GenitivEntlang der Straße stehen viele alte Bäume.
um (+ A) ... herumEr ist einmal um den Bodensee herum gefahren.
von (+ D) ... aus + DativVon der Hütte aus sind es noch zwei Stunden bis zum Gipfel.
Решение. №6 (с. 123)

Какая проблема была у швейцарцев и голландцев? Что обменяли швейцарцы и голландцы? Что означает предложение «Вера горами движет»?

Ответ:

1. Die Schweizer hatten ein flaches Land, zu viele Tulpen und wollten Berge. Die Holländer hatten Berge, aber sie wollten flaches Land, um Tulpen zu pflanzen.

У швейцарцев была равнинная страна, слишком много тюльпанов, и они хотели горы. У голландцев были горы, но они хотели равнинную землю, чтобы сажать тюльпаны.

2. Die Schweizer und die Holländer haben Tulpen gegen Berge getauscht.

Швейцарцы и голландцы обменяли тюльпаны на горы.

3. Der Satz „Der Glaube versetzt Berge“ bedeutet, dass man mit einem starken Glauben das scheinbar Unmögliche erreichen kann.

Предложение «Вера горами движет» означает, что с сильной верой можно достичь того, что кажется невозможным.

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